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STROMZÄHLER

Der Stromzähler - er dreht sich immer weiter
Da elektrische Energie Geld kosten, ist es besonders wichtig, unter Beachtung immer weiter ansteigender Energiekosten, das man vor allem einen geeichten, funktionsfähigen, zuverlässigen Stromzähler hat. 

Der Stromzähler misst den tatsächlichen Verbrauch an Energie in ihrem Haushalt. Dabei erfasst der Stromzähler rein verbrauchabhängig den Wechselstrom (230V), sowie die anliegende Spannung, woraus anschließend der Verbrauch in Kilowattstunden ermittelt wird.


Intelligente Stromzähler
Der Intelligente Stromzähler wird auch „Smart Meter“ genannt. Er misst wann und wie viel Strom verbraucht wird. Dieser festgestellte Verbrauch wird alle 15 Minuten via DSL-Leistung an den Stromverbraucher weitergeleitet. Der Stromkunde, also sie, kann über das Internet somit jederzeit seine Daten einsehen und auswerten – natürlich passwortgeschützt.

Das bedeutet im konkreten Fall, sobald der Verbraucher die Waschmaschine anschaltet, schlägt die Verbrauchkurve aus und der angezeigte Energieverbrauch steigt an, sodass man im Anschluss daran genau errechnen kann, wie viel Strom die Maschine verbraucht hat. Jetzt wissen sie, wie viel einmal Wäsche waschen kostet. So sehen sie auch, was sie einsparen könnten, wenn sie am Wochenende oder nachts waschen würden, wenn der Strom billig ist.
Ab 2011 muss jeder Stromanbieter einen Tarif anbieten, der verschiedene Strompreise je nach Tageszeit oder dem aktuell verfügbaren Stromangebot berücksichtigt.

 

 
Außerdem können sie den unterschiedlichen Verbrauch verschiedener Tage, Wochen oder Monate miteinander vergleichen und so verbrauchintensive Geräte identifizieren und ggf. ersetzen. So finden sie ihre Stromfresser zu Hause.
Im Gegensatz zu den „alten Zählern“, wo nur einmal im Jahr der Zählerstand abgelesen wird, bekommt der Kunde so einen besseren Überblick über seinen Stromverbrauch. Auf diese Art und Weise wurden in Testhaushalten zwischen 5 und 40 Prozent Strom weniger verbraucht.


Ferraris-Stromzähler
Das ist der bisher noch verbreitetste Zähler. Oft sind sie in Hausfluren montiert, vor allem in Alt- und Plattenbauten. Sie beinhaltet eine Drehscheibe die optisch sichtbar ist und die ihr Drehmoment dem Verbrauch entsprechend anpasst. Dieses Drehmoment ist ein Zusammenspiel von Wirbelströmen und einem magnetischem Feld, wobei durch einen Mehrphasenstrom ein magnetisches Drehfeld induziert wird.
Im Klartext bedeutet das: je mehr Strom verbraucht wird, desto schneller dreht sich die Scheibe des Zählers.


Elektronischer Stromzähler
Hier wird die verbrauchte Energie mit einen Stromwandler erfasst. Das bedeutet, ein Transformator mit einem weichmagnetischen Ringkern erfasst die Wechselströme. Der elektronische Stromzähler ist in Deutschland auf dem Vormarsch, aber noch lange nicht so stark verbreitet wie der Ferraris Zähler.
Dieser Stromzähler bietet den Vorteil, das er keinerlei mechanische Elementen mehr besitzt und die Messnorm dadurch noch optimaler ist.


Mehrtarifstromzähler
Dieser Stromzähler hat mehrere Tarifzähler, die mehrere unterschiedliche Tarife erfassen und abrechnen können und somit einen noch genaueren Überblick über den Verbrauch und die Kosten bieten. Diese Geräte werden verstärkt im Industriebereich installiert und verwendet.



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